Gewöhnlich
GewöhnlichFilm · 1953 · 2 h 02
The Story of Three Loves
Gewöhnlich
Regie: Vincente Minnelli und Gottfried Reinhardt
Ein erstaunlicher Episodenfilm, in dem sich die US-Popkultur mit französischem Existenzialismus vermählt. Im fantastischen Mittelteil Mademoiselle verdichtet Vincente Minnelli seine Vorlieben: Ein gelangweilter Bub wird beim Europa-Urlaub von einer Hexe für einen Tag in einen jungen Mann verwandelt - und beginnt prompt seine eben noch verhasste Gouvernante romantisch zu umwerben. Als Rahmung zwei dramatische Episoden von Gottfried Reinhardt, dem Sohn der österreichischen Theaterlegende Max: The Jealous Lover ist die schöne Variation eines klassischen Themas - eine herzkranke Ballerina wird von einem Verehrer zum fatalen Tanz motiviert. Als Finale folgt mit Equilibrium eine schier unglaubliche Fusion: Das Trapezartisten-Melodrama als Holocaust-Bewältigung - vom detaillierten Einstudieren der über Leben und Tod entscheidenden Handgriffe zur Rettung einer suizidalen Akrobatin.
Im Duell
Stärke im Duell, je nach Version:

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